Rezension: Jade von Stephan Sammeth

Der Klappentext:

Tief verschollen in der Erde, da liegt ein grüner Stein, unberührt von den Gezeiten. Der Stein der Jade. Nach einer alten Legende zufolge, stand der Stein seither für die „Liebe“ selbst.

Alleine einem Kind, reinem Herzens, wäre es nur erlaubt diesen Stein zu fassen. Das „Böse“ wusste um diese Sage und erkannte die mächtigen Quell sofort. Zu groß war die Angst, er könnte dennoch entdeckt werden. Zwar gelang es ihm niemals, diesen Stein zu zerstören oder sich seiner zu bemächtigen. Jedoch hinterließ der ewig andauernde Kampf seine unverwechselbaren Spuren:Die Berührung von Finsternis färbte ihn gleichsam unwiederkenntlich schwarz. Denn die Dunkelheit umschloss so das Licht und fing es auf diese Weise ein. Auf das im Zeichen des Chaos von da an kein Mensch mehr den Unterschied zu sagen vermochte; auf das keiner das Juwel je wiederzuerkennen vermochte.Eine mystisch klingende Prophezeiung und der Alltag eines kleinen Mädchens;Auf den ersten Blick scheinen die beiden Prozesse ohne jeglichen Bezug.Doch dann wird sehr schnell deutlich, das aus der eigenen Entfemdung, ein weiteres neues, aber sehr bekanntes Muster, nicht zum ersten Mal auftaucht. Zu guter Letzt findet sie wohl weit mehr, als sie sich jemals zu träumen wagte.
Ein zauberhaftes Märchen über unerfüllbare Wünsche, fremde Träume und deren Entmaskierung in eigenen Realitäten.

 

Das sagt der Buecherwyrm dazu:

Nachdem ich dieses Buch das erste Mal durchgelesen hatte, rauchte mir der Kopf! Auch nach dem zweiten lesen war ich nicht wirklich schlauer. Ich kann nur sagen verwirrend, tiefsinnig und schön.

Es ist wirklich keine leichte Kost, die den Leser erwartet. Schon alleine der sehr poetische und anspruchsvolle Stil des Autoren verlangt einiges an Konzentration.

Auch ist es mir am Anfang schwer gefallen dieses Buch einzuordnen-

Modernes Märchen?, Selbstfindung? Coming of Age? Philosophisches Lesebuch?

Alles irgendwie und doch irgendwie auch nichts davon. Ich denke hier sollte sich jeder Leser sein eigenes Bild machen.

Allgemein bietet diese Novelle viel Platz für Interpretationen und ich wage zu behaupten das jeder der dieses Buch anders lesen wird.

Fazit

Ich gebe diesem Buch 8,5 von 10 Jadesteine (wieso? weshalb? warum?- einfach selber nachlesen). Auch wenn es, eins der verwirrensten Werke ist, die ich bisher gelesen habe, ist es auf keinem Fall verschwendete Zeit, nein- dieses Buch ist durchaus lohnenswert und bietet anspruchsvolle Unterhaltung für jene, die mehr wollen als 08/15 Einheitsfantasy.

Über das Buch:

Verlag: Schlosser Verlag

Autor: Stephan Sammeth

Erscheinungsjahr: 2015

Seitenzahl: 118

Preis:

9,95 € (Taschenbuch)

6,95 € (Kindle-Edition)jade
ISBN: 9783960860471
Homepage:

http://www.jaderoman.de

Facebook:

https://www.facebook.com/SammethStephan/?ref=page_internal

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