Rezension: Götterdunkel- Der Pakt des Toten Gottes von Alexander Naumann

Der Klappentext:

Wie ein Fluch liegt der Pakt des Toten Gottes über den Seelen der Sterblichen.

Ein Geheimnis so schrecklich, dass die Priester die Rituale versteckt, tief unterhalb der Tempel abhalten.

Arcturus, das wandelnde Gefäß des Gottes Cherus, versucht dieses Geheimnis zu ergründen.

Und muss nicht nur um sein Überleben sondern auch um seinen Glauben kämpfen.

Das sagt der Buecherwyrm dazu:

Okay, nach den ersten Seiten dachte ich mir „Geil, Steampunk in einem antiken Fantasy Setting, endlich mal was neues“- doch nach einigen weiteren Seiten, was muss ich da lesen?

Elfen, Orks, ein Nordmann mit dem typischen „-son“ im Namen…

Echt schade, dabei hätte die Antike und ihre Mythologie soviel her gegeben; Nymphen, Zentauren, Minotauren, Satyre um nur die bekanntesten ihrer Vertreter zu nennen.

Auch der Schreibstil des Autoren, macht es nicht wirklich besser.

Am Anfang noch gut, flacht er immer mehr ab, fast schon auf stumpfstes Tischrollenspielniveau, so wirken auch teilweise die Dialoge, der Charaktere, bei denen ich mich gefragt habe, wieviel Gedanken er sich zu ihnen gemacht hat. Sie, die Charaktere, sind blass und wirken lieblos, fast als hätte man sie auf einer zweitklassigen NSC-Liste zusammen gewürfelt. Was mir auch negativ aufgestoßen ist, waren die „esoterisch-spirituellen Szenen“- gut, sowas erwartet man in einem Buch, in dem es um einen Gotteskrieger geht, aber hier wirkten sie einfach nur schlecht zusammengeschustert, teilweise musste ich bei einigen Szenen nochmal auf den Umschlag gucken, ob dort nicht zufällig der Name Paulo Coelho aufgeploppt war.

Kommen wir zum Plot:

Wer Spannung und Tiefgang erwartet hat, kann gerne weiter gehen, mich hat die Story nicht mitgerissen. Ich habe mich über ganze Kapitel durch das Buch gequält.

Im Großen und Ganzen hat die Geschichte soviel Innovation und Charme, wie eine Folge des A-Teams in Dauerschleife auf einem Schwarz-Weiß-Fernseher.

Gibt es auch was, war mir an diesem Buch gefallen hat?

Ja, das Cover, ist schick gestaltet.

Kommen wir zur Buecherwyrm-Buchbewertung:

Für dieses Buch, aus dem viel hätte werden, können, gebe ich 4 von 10 Windbüchsen, aus denen die Luft raus ist- wer wissen will, was es damit auf sich hat möge dieses Buche lesen, kann es aber auch sein lassen.

Mein ganz persönlicher Rat an den Autoren: Nimm dir das erste Kapitel, welches noch das beste im ganzen Buch war, und baue neu darauf auf. Für Anregungen und Hilfe stehe ich dir gerne zur Seite.

Wem würde ich dieses Buch empfehlen?

Grundsätzlich jenen, die wirklich alles lesen, was auch nur ein Fünkchen Steampunk enthält.

Über das Buch:

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform16425606_258898464545087_1196059955_n

Autor: Alexander Naumann

Erscheinungsjahr: 2016

Seitenzahl: 336

Preis:

14, 97 € (Taschenbuch)

2,99 € (Kindle-Edition)

ISBN: 978-1535373722

Über den Autor:

Alexander Naumann, Jahrgang 1989, wuchs in Magdeburg auf und studiert derzeit Indologie und vorislamische Archäologie in Halle (Saale) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seit seiner Jugend beschäftigen ihn Fantasy, aber auch Geschichte, verschiedenste Mythen und Sagen aus aller Welt, Hinduismus und Buddhismus.
Seine Bücher handeln von Sachen, die er interessant und spannend findet und mit der Welt teilen will.

HP des Autoren:

https://www.götterdunkel.de/

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